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Driehoek ‘ kind-ouders-school’ van levensbelang, schrijft Jesper Juul

20 december 2014

Rikie van Blijswijk

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Kinderen, scholen en ouders vormen een driehoek die van levensbelang is, schrijft de bekende Deense gezinstherapeut Jesper Juul. Onderwijs en opvoeding zijn onlosmakelijk met elkaar verbonden in de nieuwe onderwijspraktijk is één van de leidende principes van hetkind. Juul stelt dat de schoolcultuur traditioneel geen dialoogcultuur kent. Hij adviseert ouders met klem voor hun kinderen te kiezen.

Hinter der wachsenden Anzahl der Kinder mit „Schulproblemen“ verbirgt sich eine wichtige Botschaft für die Erwachsenen: Die Schule ist ein wachsendes Problem für ihre Schüler. Deshalb brauchen unsere Kinder dringend Respekt und Rückenstärkung von Seiten der Eltern, Lehrer, Politiker und der ganzen Gesellschaft!

Kommunikationsprobleme
Soll die Schullaufbahn eines Kindes in sozialer wie in akademischer Hinsicht optimal gelingen, erfordert dies eine beständige und qualitätvolle Kommunikation zwischen Lehrern, Kindern und Eltern. Eine Kommunikation, die in ganz Europa nur allzu selten praktiziert wird. Dafür gibt es drei gute Gründe (und viele faule Ausreden):
Erstens sind Lehrer nicht darin ausgebildet, fruchtbare Dialoge mit Kindern zu führen. Zweitens wissen sie nicht, wie man entsprechende Gespräche mit den Eltern führt, und zum Dritten ist die Schulkultur traditionell keine Kultur des Dialogs, sondern des Monologs und Gehorsams. Unsere Schulen gleichen nach wie vor den Fabriken aus der (ökonomischen) Blütezeit der Industrialisierung.
Dabei gibt es natürlich strahlende Ausnahmen, doch sind diese dünn gesät. Positiv treten die nordeuropäischen Länder in Erscheinung, aber auch
im Norden sehnen sich konservative Bildungspolitiker nach einer Zeit, in der die Angst der Kinder vor den Erwachsenen es der Schule ermöglichte, ein „management by fear“ zu praktizieren.

Fehler im System
Seit 15 Jahren befindet sich die Schule in der Defensive und hat nicht viel Anderes geliefert, als einen endlosen Strom von Klagen über die ufmüpfigen Kinder unserer Tage, deren nachlässige Eltern es versäumt haben, ihnen beizeiten die Flötentöne – Gehorsam und Unterwerfung – beizubringen. Die Lehrerausbildung und die archaische Kultur der öffentlichen Schule befinden sich mit dem modernen Menschen nicht
mehr in Einklang.
Ein elfjähriger Junge aus Berlin beispielsweise war auf der Schule so unglücklich, dass er dem Unterricht immer häufiger fernblieb und seine
Eltern inständig anflehte, von der Schule abgehen zu dürfen. Die Eltern des Jungen baten dessen Lehrer um ein Treffen, um nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen und die Situation für alle zu verbessern. Doch ihr Vorschlag wurde brüsk zurückgewiesen. Der Junge, hieß
es, könne in einem halben Jahr zu einem Psychologen kommen, außerdem führe man mit Problemkindern aus Prinzip keine persönlichen Gespräche!…

Wie kann eine Schule mit einer solchen Einstellung erwarten, von Schülern und Eltern respektiert zu werden? Wen kann es überraschen, wenn dieser Elfjährige vollkommen scheitert oder eines Tages mit einer geladenen Schusswaffe in der Schule aufkreuzt? Lees verder Schulprobleme

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